Hedwig Hintze-Gesellschaft
für historische Forschung und Bildung Bremen e.V.
und Hedwig Hintze-Institut Bremen

Aktuelles

Die Hedwig Hintze-Gesellschaft für historische Forschung und Bildung unter dem Vorsitz von Dr. Eva Schöck-Quinteros, Univ. Bremen pflegt seit einigen Jahren eine erfolgreiche Kooperation mit der Shakespeare Company Bremen im Projekt "Sprechende Akten". Der Schwerpunkt liegt bei der Vermittlung von historischen Themen von bremischer und überregionaler Bedeutung sowie in einer neuen Form von Geschichtsforschung und deren Präsentation unter Mitarbeit zahlreicher Studierender.

Nachwuchsförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Projektplanung, Veranstaltungen und Veröffentlichungen gehören dennoch weiterhin in unser Programm.

Zur Mitgliederversammlung wird schriftlich eingeladen

Die Mitgliederversammlung 2015 findet am 25. November 2015 um 17 Uhr im Universitätsarchiv Univ. Bremen statt. Einladungen und Tagesordnung sind rechtzeitig verschickt worden

Mehrere Publikationen sind in den letzten Jahren in der Schriftenreihe des Hedwig Hintze-Instituts erschienen bzw. für die nächsten 2-3 Jahre in Arbeit. Siehe auch: Publikationen

Aktivitäten 2015

Ein neues Stück des Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“ bei der Bremer Shakespeare Company:

Prunk und Pleite einer Unternehmerdynastie

Der Konkurs der Nordwolle und die Bankenkrise 1931

Aufstieg und Ende der Bremer Dynastie Lahusen ◦◦◦ Vom Schloss in die Zelle ◦◦◦ Fünf Brüder und eine Pleite ◦◦◦ Das Prunkschloss der bankrotten Wollkönige ◦◦◦ Konkursverbrechen und Betrug ◦◦◦ Bremer Wirtschaftskapitäne im Kreuzfeuer der Kritik ◦◦◦ Ein schwarzer Freitag für die bremische Wirtschaftsehre ◦◦◦ Die Massen der Sparer warteten vergeblich ◦◦◦ Jeder will an sein Konto ◦◦◦ Gewittersturm über Europas Banken ◦◦◦ Mit reißerischen Schlagzeilen beschreibt die Presse im Sommer 1931 den Zustand der Nordwolle. Der Konkurs des größten europäischen Textilkonzerns hat dramatische Folgen nicht nur für Bremen: Die Banken werden geschlossen, das deutsche Finanzsystem kollabiert, die Wirtschaftskrise spitzt sich zu. Das Ansehen des „Bremer Kaufmanns“ ist auch im Ausland schwer beschädigt. Anfang 1931 sind die Lahusens auf dem Höhepunkt ihrer Macht angekommen. G. Carl Lahusen, Vorstandsvorsitzender des Nordwollekonzerns, ist ein gefeierter „Wirtschaftsführer“ und Präses der Handelskammer Bremen. Er residiert mit seiner Familie auf Gut Hohehorst, das er zu einem schlossähnlichen Herrenhaus hatte umbauen lassen. In der Bremer Innenstadt entsteht ein prunkvolles Verwaltungsgebäude für den Konzern, das heutige Haus des Reichs. Nur wenige Monate später beginnt der rasante Absturz: Im Juli 1931 verhaftet die Polizei die Brüder G. Carl und Heinz Lahusen. Dies ist der Auftakt zu dem letzten großen Wirtschaftsprozess am Ende der Weimarer Republik. Nach langwierigen Ermittlungen wird das Hauptverfahren erst im August 1933 vor dem Landgericht Bremen eröffnet. Das Gericht verurteilt die Brüder Lahusen wegen Fälschung der Bilanzen und Veruntreuung durch persönliche Entnahmen im Dezember 1933 zu Haft- und Geldstrafen. Im Mittelpunkt der szenischen Lesung stehen Prunk und Pleite der berühmten Unternehmerdynastie und das eng verflochtene Netzwerk aus Wirtschaft und Politik, das bis heute viele Fragen aufwirft. Zum ersten Mal wird auch der bisher unbekannte Weg von G. Carl Lahusen nach seiner Haftentlassung verfolgt, der ihn nach Berlin und 1941 erneut vor Gericht führt.

Aufführungstermine:
Theater am Leibnizplatz, Bremen
19. Oktober 2015, 19.30 Uhr
21. Dezember 2015, 19:30 Uhr
Museum Nordwolle Delmenhorst
21. Oktober 2015, 19.30 Uhr
24. November 2015, 19.30 Uhr
02. Dezember 2015, 19.30 Uhr
Karten: 13€, erm. 6€ www.shakespeare-company.com

Das Projekt weitet sich aus...
o Aus den Akten… in die Schulen!
o Workshop am 29. Mai 2015
o Förderung durch die Stiftung EVZ
o Noch mehr Informationen bei facebook
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Vortrag

Radikal in der Avantgarde:
Die italienische Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts und ihre Bedeutung für die europäische Demokratiegeschichte

Vortrag von Elisabeth Dickmann in der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bremen, Mittwoch, 28.01.2015, Villa Ichon, Bremen
Eine Kooperationsveranstaltung der Hedwig Hintze-Gesellschaft und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bremen

Tagung

Geschichte entdecken - erforschen - vermitteln
Tagung zur Würdigung der Forschungs- und Lehrtätigkeit von Dr. Eva Schöck-Quinteros, Universität Bremen

Samstag, 14. Februar 2015, 10 bis 18 Uhr, Gästehaus der Universität Bremen, Auf dem Teerhof

Beiträge von KollegInnen, befreundeten WissenschaftlerInnen und Studierenden zu den Forschungsgebieten von Dr. Schöck-Quinteros: Regional- und Sozialgeschichte, Genderforschung, Geschichtsvermittlung u.a.

Veranstalter: Bremer Universitäts-Archiv, Institut für Geschichte der Univ. Bremen, Hedwig Hintze-Gesellschaft Bremen

Anmeldung bis 01.02.2015 beim BUA unter dauks@uni-bremen.de

Eintritt frei, um freundliche Spenden wird gebeten

Aktivitäten 2013/2014

Neues Projekt der Reihe "Aus den Akten auf die Bühne"

Eine Stadt im Krieg: Bremen 1914-1918

Termine siehe Programm Bremer Shakespeare Company - Theater am Leibnizplatz, jeweils 19:30 Uhr. Karten an der Abendkasse

"Plötzlich wie über Nacht, ist das Gespenst eines Völkerkrieges zwischen den großen europäischen Nationen aufgetaucht. Ein Weltkrieg. Weiß man, was das bedeutet?", fragt am 28. Juli 1914 die Bremer Bürgerzeitung und warnt: "Gegen einen modernen Weltkrieg sehen alle früheren Kriege wie harmlose Streitereien aus. Nicht nur wegen der ungeheuer viel größeren Soldatenmassen und der Vervollkommnung der Mordwerkzeuge, sondern vor allem wegen der Wirkung des Krieges auf das Leben der Gesellschaft." In der sechsten Inszenierung der Reihe "Aus den Akten auf die Bühne" geht es um Bremen zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Wie verändert der Krieg das Leben in der Stadt, wie verändert er die Stadt selbst? Welche Hoffnungen, Erwartungen, Ängste löst er bei den Menschen aus? Wie gestalten, erleben und erleiden sie die "Heimatfront"? Hundert Jahre nach Beginn des Krieges werden überlieferte Dokumente zum Sprechen gebracht und "erzählen" dem Publikum von vergangenen Orten, Personen, Ereignissen und Entwicklungen in Bremen: der Bremer Theaterskandal im September 1914, die Nagelung des eisernen Roland, die Errichtung eines Kriegsgefangenenlagers im Industriehafen und die Reaktionen der Bevölkerung auf die "feindlichen Soldaten", Briefe zwischen Männern und Frauen, zwischen Front und "Heimatfront", u.v.m. Die szenische Lesung zeichnet so das Bild einer Stadt, in der der Krieg allgegenwärtig ist. Eine Kooperation der Universität Bremen (Dr. Eva Schöck-Quinteros, Leitung) mit der Shakespeare Company Bremen
Text: Eva Schöck-Quinteros

Hinweis

Archivsplitter: Frauen, Männer, Macht

Ausstellung des Arbeitskreises Bremer Archive im Zentrum für Künstlerpublikationen / Weserburg /Teerhof 20

täglich 11-18 Uhr, Donnerstag 11-20 Uhr, Montag geschlossen. Eintritt frei

25 Bremer Archive präsentieren ausgewählte Materialien zur Genderthematik zum "Tag der Archive", der am 8. März mit dem Internationalen Frauentag zusammenfällt

Aktivitäten 2013

Mittwoch, 23. Januar 2013, 19.30 Uhr

Vortrag: Das Nationaldenkmal in Rom Idee - Geschichte - Bedeutung

Vortrag mit Bildbeispielen von Dr. Elisabeth Dickmann, Bremen

Eine Veranstaltung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bremen in Kooperation mit der Hedwig Hintze - Gesellschaft Bremen
Weitere gemeinsame Veranstaltungen sind für 2014 geplant