Hedwig Hintze-Gesellschaft
für historische Forschung und Bildung Bremen e.V.
und Hedwig Hintze-Institut Bremen

Aktuelles

Die Hedwig Hintze-Gesellschaft für historische Forschung und Bildung unter dem Vorsitz von Dr. Eva Schöck-Quinteros, Univ. Bremen hat nach einer längeren Periode interner Arbeiten ihre Außen-Aktivitäten wieder aufgenommen.

Der Schwerpunkt liegt bei der Vermittlung von Geschichtsforschung auf neuen Wegen, derzeit in Zusammenarbeit mit der Shakespeare Company Bremen im Projekt "Sprechende Akten".

Nachwuchsförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Projektplanung, Veranstaltungen und Veröffentlichungen gehören weiterhin in unser Programm.

Zur Mitgliederversammlung 2013 wird schriftlich eingeladen

Aktivitäten 2013

Mittwoch, 23. Januar 2013, 19.30 Uhr

Vortrag: Das Nationaldenkmal in Rom Idee - Geschichte - Bedeutung

Vortrag mit Bildbeispielen von Dr. Elisabeth Dickmann, Bremen

Eine Veranstaltung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bremen in Kooperation mit der Hedwig Hintze - Gesellschaft Bremen

Mehrere Publikationen sind in den letzten Jahren in der Schriftenreihe des Hedwig Hintze-Instituts erschienen bzw. für die nächsten 2-3 Jahre geplant. Siehe auch: Publikationen

Neues Projekt der Reihe "Aus den Akten auf die Bühne"

Eine Stadt im Krieg: Bremen 1914-1918

"Plötzlich wie über Nacht, ist das Gespenst eines Völkerkrieges zwischen den großen europäischen Nationen aufgetaucht. Ein Weltkrieg. Weiß man, was das bedeutet?", fragt am 28. Juli 1914 die Bremer Bürgerzeitung und warnt: "Gegen einen modernen Weltkrieg sehen alle früheren Kriege wie harmlose Streitereien aus. Nicht nur wegen der ungeheuer viel größeren Soldatenmassen und der Vervollkommnung der Mordwerkzeuge, sondern vor allem wegen der Wirkung des Krieges auf das Leben der Gesellschaft." In der sechsten Inszenierung der Reihe "Aus den Akten auf die Bühne" geht es um Bremen zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Wie verändert der Krieg das Leben in der Stadt, wie verändert er die Stadt selbst? Welche Hoffnungen, Erwartungen, Ängste löst er bei den Menschen aus? Wie gestalten, erleben und erleiden sie die "Heimatfront"? Hundert Jahre nach Beginn des Krieges werden überlieferte Dokumente zum Sprechen gebracht und "erzählen" dem Publikum von vergangenen Orten, Personen, Ereignissen und Entwicklungen in Bremen: der Bremer Theaterskandal im September 1914, die Nagelung des eisernen Roland, die Errichtung eines Kriegsgefangenenlagers im Industriehafen und die Reaktionen der Bevölkerung auf die "feindlichen Soldaten", Briefe zwischen Männern und Frauen, zwischen Front und "Heimatfront", u.v.m. Die szenische Lesung zeichnet so das Bild einer Stadt, in der der Krieg allgegenwärtig ist. Eine Kooperation der Universität Bremen (Dr. Eva Schöck-Quinteros, Leitung) mit der Shakespeare Company Bremen
Text: Eva Schöck-Quinteros

Premiere 8.4.2013
Weitere Termine: 11.4., 15.4. und 29.4.2013 12.4. Workshop im Haus der Wissenschaft. Studierende stellen ihre Ergebnisse zur "Heimatfront" in Bremen vor. Moderatorin: Prof. Christa Hämmerle/Univ. Wien